„Kinder dieser Welt“

Liebe Freunde meiner Arbeit und des Ateliers,

es macht mich betroffen, wenn ich lese, wie die sich die allgemeine weltweite Lage gestaltet. Ich gab vor 28 Jahren mal meinen ersten Beruf auf, um meinem Herzen zu folgen und mit der Kunst ein Mittel zu finden, dass zum Ausdruck zu bringt, was mich bewegt und unser Leben hier ausmacht, sowie was uns beeinträchtigt. Viele Jahre malte ich Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen und bin jetzt wieder an dem Punkt mit der Frage:“Wie wird es sich zum Guten weiter gestalten?“ Die Tatsache, dass in den USA jetzt Kinder im Namen von Trump, von ihren Eltern getrennt werden und in Lager gesteckt werden, ohne das die Eltern wissen wo sie sind und die Kinder ohne Eltern sind, ist mehr als niederschmetternd und fasse ich als ein Menschenrechtsverbrechen auf! In welchem Sinne wird hier gehandelt?!!…. In einer ständig wachsenden Erdbevölkerung ist ein friedvoller Umgang unerlässlich, um uns wachsenden Problemen ökologischer und ökonomischer Art zu stellen. (Maluck 1996)

Hierzu ein Link:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-seine-einwanderungspolitik-ist-unamerikanisch-kommentar-a-1213481.html

Minolta DSC

von 1990 bis 1999 habe ich Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen gemalt, dazu schrieb die Journalistin Christiane Sengebusch über mich:“Der Zugang zu ihren oft großformatigen Bildern ist auf einer ästhetischen und besonders auf einer politischen Ebene zu finden. Christiane Malucks Interesse gilt vor allem dem Menschen und damit auch dem Gedanken, wie künftige Generationen leben und überleben werden. Die Malerei stellt für sie dabei eine Möglichkeit dar, das zum Ausdruck zu bringen, womit sie sich gedanklich beschäftigt. Die bemerkenswerte Entwicklung in ihren Arbeiten vollzog sich in mehreren Stufen. In ersten Jahren nach ihrer Ausbildung an der privaten Kunstschule und Galerie bei Hans Jürgen Trams in Hamburg entstanden vornehmlich Arbeiten, die Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, so auch aus Krisengebieten, zeigen. Dahinter steht die Frage: „Was kann wer dafür, wo er geboren ist?“  Sinngebend und nachhaltig als Kontrapunkt zur immer wieder aufkeimenden Ausländerfeindlichkeit will  sie mit diesen Bildern ein Interesse am Anderssein unseres Gegenübers wecken. Und sie will deutlich machen: Keiner sucht sich aus, wann, in welche Familie, in welches Land und in welches Milieu er hineingeboren wird. Dazu Christiane Maluck: „Folglich ist das, was uns prägt, ein nicht vorher bestimmbares Feld von weitergegebenen Mustern, Mentalitäten, Ereignissen und Erfahrungen.“ Exemplarisch für diese Arbeiten, die in den 1990er Jahren entstanden, ist das Bild „Kinder dieser Welt“ (1994)

 

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *